Präsenz unter Druck.

Gewinnen Sie Führungs­fähigkeit.

Führungsfähigkeit zeigt sich nicht dann, wenn alles nach Plan läuft. Sie zeigt sich in den Momenten, in denen Informationen fehlen, Interessen kollidieren und dennoch eine Entscheidung erwartet wird.

Genau dann geraten Menschen leicht in den Reaktionsmodus.

Präsenz unter Druck.

Gewinnen Sie Führungs­fähigkeit.

Führungsfähigkeit zeigt sich nicht dann, wenn alles nach Plan läuft. Sie zeigt sich in den Momenten, in denen Informationen fehlen, Interessen kollidieren und dennoch eine Entscheidung erwartet wird.

Genau dann geraten Menschen leicht in den Reaktionsmodus.

Was ist der Redaktions­modus?

Unter Druck versucht unser Gehirn, schnell Sicherheit herzustellen.

Es greift bevorzugt auf vertraute Bewertungen und Verhaltensmuster zurück. Die Amygdala (das Angstzentrum) in unserem Gehirn übernimmt die „Führung“ und eher unbewusste Muster, Überzeugungen oder Glaubens­sätze steuern uns. Das ist biologisch sinnvoll, kann in komplexen Führungs­situationen aber zum Problem werden.

Typische Reaktionen im Reaktionsmodus (Autopilot) sind:

  • vorschnelles Entscheiden,
  • stärkere Kontrolle,
  • Vermeidung schwieriger Gespräche,
  • Rückzug und innere Distanz,
  • gereizte und unangemessene Kommunikation,
  • übermäßige Anpassung,
  • noch mehr Tempo und Aktivität.

Die Führungskraft verliert dabei nicht ihr Wissen.
Sie verliert vorübergehend den „freien Zugang“ zu ihrem Wissen und vielen kognitiven Leistungen.

Präsenz ist kein Führungs­­werk­zeug.
Sie ist die Grund­lage wirk­samer Führung.

Viele Führungskräfte kennen Modelle für Delegation, Kommunikation, Priorisierung und Konfliktklärung. Sie wissen theoretisch sehr genau, was zu tun wäre.

Die entscheidende Herausforderung lautet jedoch: Können sie dieses Wissen auch dann nutzen, wenn ihr Nervensystem bereits auf Alarm geschaltet hat?

Präsenz setzt eine Ebene früher an. Sie stärkt die Fähigkeit, den eigenen Zustand wahrzunehmen, automatische Reaktionen zu unterbrechen und wieder bewusst und überlegt zu entscheiden.

„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“

Viktor Frankl
Neurologe und Psychiater 

Präsenz schafft Handlungs­spielraum.

Präsenz bedeutet, auch unter Druck wahr­zunehmen, was gerade geschieht – in uns selbst, im Team und in der Situation.

Präsenz beseitigt die Komplexität nicht. Sie verändert Ihre Fähigkeit, mit ihr besser umzugehen. Präsenz schafft einen Moment zwischen Reiz und Reaktion.

Einen Moment, in dem wieder möglich wird:

  • Wahrnehmen statt reflexhaft reagieren.
  • Klar entscheiden statt im Möglichkeitsraum stecken bleiben.
  • Verantwortung übernehmen statt Sicherheit abzuwarten.
  • Verbunden führen statt Druck weiterzugeben.

Und daraus entsteht etwas Entscheidendes:
Handlungs- und somit Führungs­fähigkeit.

Unter Druck zeigt sich Führungs­fähigkeit.

Nicht daran, was eine Führungskraft weiß.
Sondern daran, ob sie unter Druck noch Zugang zu diesem Wissen hat.

Nicht daran, ob sie immer die richtige Antwort kennt.
Sondern daran, ob sie auch dann klar denken, entscheiden und handeln kann, wenn es keine einfachen Antworten gibt.

Präsenz ist die Voraussetzung dafür.

Präsenz lässt sich entwickeln.

Wirksame Führung unter Druck entsteht nicht aus einer einzelnen Fähigkeit. Sie entsteht aus dem Zusammenspiel verschiedener Dimensionen.

Wer auch unter Druck klar und handlungsfähig bleiben will, muss sich selbst wahrnehmen und regulieren können, die Situation erfassen, Orientierung geben, Entscheidungen treffen und gleichzeitig in Verbindung mit anderen bleiben.

Das System Präsenz unter Druck beschreibt sechs Dimensionen, die dabei ineinandergreifen:

Das System
Präsenz unter Druck

1. Selbst­wahr­nehmung

Eigene körper­liche, emotionale und mentale Signale frühzeitig erkennen.

2. Selbst­regulation

Den auto­matischen Reaktions­modus unter­brechen und die eigene Hand­lungs­fähigkeit zurück­gewinnen.

3. Situations­bewusst­sein

Dynamiken, Interessen und Risiken im Umfeld realistisch erfassen.

4. Orientierung

In wider­sprüchlichen Situationen Richtung geben und Prioritäten sichtbar machen.

5. Entscheidungs­kraft

Auch bei unvoll­ständiger Informations­lage bewusst und verant­wortungs­voll entscheiden.

6. Verbindung

Vertrauen, Resonanz und tragfähige Zusammen­arbeit ermöglichen.

Das Ziel hinter dem
System Präsenz unter Druck

Das Ziel ist keine Führungskraft, die niemals zweifelt, gestresst oder verärgert ist.

Das Ziel ist eine Führungskraft, die auch in solchen schwierigen Momenten und Situationen:

klarer wahrnimmt,

bewusster entscheidet,

verlässlich und angemessen kommuniziert,

Verantwortung übernimmt,

in Verbindung mit sich und anderen bleibt.

Das ist Präsenz unter Druck.

Raus aus dem Reaktions­modus.

Rein in die Präsenz.

Ich unterstütze erfahrene Führungs­kräfte dabei, den auto­matischen Reaktions­modus zu verlassen und auch in anspruchs­vollen Situationen klar, präsent und handlungs­fähig zu bleiben.

Dabei geht es nicht darum, noch mehr Führungs­techniken zu lernen.

Es geht darum, den eigenen Handlungs­spielraum auch dann nutzen zu können, wenn Druck, Unsicher­heit und Komplexität zunehmen.

Für Führungs­kräfte, die viel Verant­wortung tragen – und auch unter Druck klar führen wollen.

Raus aus dem Reaktions­modus.

Rein in die Präsenz.

Ich unterstütze erfahrene Führungs­kräfte dabei, den auto­matischen Reaktions­modus zu verlassen und auch in anspruchs­vollen Situationen klar, präsent und handlungs­fähig zu bleiben.

Dabei geht es nicht darum, noch mehr Führungs­techniken zu lernen.

Es geht darum, den eigenen Handlungs­spielraum auch dann nutzen zu können, wenn Druck, Unsicher­heit und Komplexität zunehmen.

Für Führungs­kräfte, die viel Verant­wortung tragen – und auch unter Druck klar führen wollen.

© Lutz Pickhardt